Vorschau auf den Zürcher Renntag

03.05.2018 17:36:41

Am Sonntag wird es richtig spannend! Die Renntags-Vorschau wurde in der aktuellen Medienmitteilung publiziert:

 

Der Rennverein Zürich startet am Sonntag mit einem Gala-Renntag in die Saison

 

Vier hochkarätige Highlights am Sonntag an den Pferderennen in Zürich-Dielsdorf beim Zürcher Renntag

 

(pd) Am nächsten Sonntag, 6. Mai 2018, startet die Saison der Pferderennen im Zürcher Unterland mit einem Gala-Renntag unter dem Motto „Zürcher Renntag“. Sämtliche Sponsoren der 7 Galopprennen sind mit dem Kanton Zürich besonders verbunden.

 

„Ja wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin?“: Der unvergessene deutsche Humorist Loriot hat diesen Sketch über einen Zuschauer bei seiner Premiere auf einer Pferderennbahn mit einem 1972 erstmals ausgestrahlten Trickfilm weltberühmt gemacht. Damals gab es den im 1872 gegründeten Rennverein Zürich (RVZ), der seine ersten Rennen auf dem Exerzierplatz der Allmend Wollishofen durchführte, schon längst. In Dielsdorf laufen die Pferde erst seit der Zeit von Loriot’s Trickfilm. Am 20. Mai 1973, also vor 45 Jahren, wurde die Parkrennbahn im Zürcher Unterland feierlich eingeweiht. Nun blüht die Anlage unter dem RVZ-Präsidenten Anton Kräuliger, der auch VR-Präsident des Horse Park Zürich Dielsdorf ist, neu auf. Diesen Monat beginnt die nächste Ausbau-Etappe im Horse Park auf dem Weg zum polysportiven Pferdesport-Zentrum. Rund 2.2 Millionen Franken werden in eine zweite Reithalle sowie in einen Bau mit 40 Gastboxen investiert und bis im kommenden Herbst fertiggestellt.

 

Weitere Rennen finden dieses Jahr in Dielsdorf am 10. Juni (Kids‘ Day), 21. August (Dienstag, „After Work-Renntag“) und 23. September (Jockey Club-Renntag) statt.

 

103. Grosser Preis der Stadt Zürich mit starker Besetzung Traditionen werden im Rennverein Zürich gross geschrieben. Der Grosse Preis der Stadt Zürich ist das älteste Pferderennen der Schweiz, das bis heute ausgetragen wird. Am kommenden Sonntag wird es bereits zum 103. Mal gelaufen. Und die Spannung ist dieses Jahr besonders gross: Denn neben den arrivierten Kräften der schmalen Schweizer Steepler-Elite mit Vorjahres-Sieger Blingless, seinem ewigen Rivalen Bebel, dem Inländer Papageno und dem Schimmel Shannon Royal kommen drei sehr interessante Neulinge aus Frankreich. Speziell ist, dass alle drei bis vor kurzem Trainingsgefährten waren: Guy Cherel, einer der erfolgreichsten Hindernistrainer Frankreichs, hat über 100 Pferde unter seinen Fittichen. Dass nun drei seiner ehemaligen Schützlinge im Kampf um 30‘000 Franken Preisgeld in Dielsdorf antreten, wird auch in Frankreich bestimmt zur Kenntnis genommen. Am meisten Erfahrung und die bislang besten Leistungen bringt von den drei Neulingen Baraka de Thaix mit, der vor Ort von Chantal Zollet trainiert wird. Mit Jürg Langmeier konnte für den Schimmel einer der erfolgreichsten Schweizer Hindernisreiter aller Zeiten verpflichtet werden. Er hungert für diesen Ritt extra auf 69 Kilo runter (mit Sattel und allem Material wohlverstanden) – dies bei einer Körpergrosse von 186 Zentimetern. Interessante Kandidaten sind aber auch die beiden Ex-Trainingsgefährten von Baraka de Thaix: Dastary d’Airy (5 Siege und 7 Plätze bei 14 Starts) sowie Horus de Pompadour (2 Siege und 10 Plätze in 16 Rennen) sind nun in Gerlikon in der Nähe von Frauenfeld bei Urs Muntwyler respektive in Elgg bei Philipp Schärer zu Hause.   Der Titelverteidiger Blingless aus dem Quartier von Claudia Schorno und der von Andreas Schärer betreute Bebel haben ihre Boxen im Horse Park Zürich-Dielsdorf nur wenige Dutzend Meter voneinander entfernt. Blingless, der mit zehn Jahren Älteste im Feld, wird nach dem Rücktritt seines Stammreiters Julien Lemée erstmals im Rennen von Ondrej Velek geritten. Bebel hingegen kann auf die Hilfe des extra aus Paris eingeflogenen Franzosen Anthony Lecordier zählen, mit dem er in neun Rennen bisher fünf Siege, einen zweiten Platz und drei dritte Ränge erzielte. Raphael Lingg (mit Papageno) und Michael Huber (mit Shannon Royal), zwei weitere Schweizer Reiter neben Jürg Langmeier, haben auf dem Papier keine Favoritenrolle inne.  

 

Zwei Klasse-Hengste als Favoriten im Grand Prix Priora – 2000 Guineas Um viel Prestige und 20‘000 Franken Preisgeld geht es im zweiten klassischen Rennen der Saison 2018 für die Dreijährigen. Im Grand Prix Priora - 2000 Guineas steht der in der Schweiz bei vier Starts noch immer ungeschlagene Hengst Zantario im Mittelpunkt. Der von Christina Bucher in Avenches trainierte Dreijährige hat seine Gegner hierzulande von der Spitze aus jedes Mal dominiert und auch bei seinen Ausland-Abstechern immer Geld verdient. Nun bekommt er mit dem bis vor kurzem in Frankreich trainierten und nun von Andreas Schärer für das Ehepaar Kräuliger vorbereiteten Cabaleiro einen Prüfstein vorgesetzt. Die beiden Stuten Just Approve und Sorina (in Dielsdorf von Flurina Wullschleger trainiert und von ihrer Schwester Astrid geritten) müssen sich gegen das „starke Geschlecht“ beweisen, während Hyfive und Xenon sich gesteigert präsentieren können.

 

Flach-Gipfeltreffen mit den Stars der Szene Sowohl für die Meilenspezialisten im Grossen Preis Sigma Lenses + Cameras wie auch bei den Stehern im Grossen Preis des Rennvereins Zürich, laufen die besten Galopper der Schweiz. Namen wie Filou, Take a Guess, Ma Petite Folie, Samurai, Nimrod, Le Colonel, Nightdance Paolo, Clouds at Night oder Puelo lassen Turfisten mit der Zunge schnalzen. Hochstehender, spannender Rennsport erwartet die Zuschauer am Sonntag von A bis Z.

 

Lukrative Wett-Möglichkeiten und Pony-Galopprennen In insgesamt sechs Flach- und einem Jagdrennen kann nach Herzenslust gewettet werden. Ab zwei Franken Grundeinsatz kann sich jeder und jede für die Dauer eines Rennens als „Rennpferde-BesitzerIn“ fühlen – und mit etwas Glück gutes Geld verdienen.   Auch die kleinsten Gäste kommen auf ihre Kosten. Denn der Renntag beginnt um 12.30 mit zwei Pony-Galopprennen, die bei Kindern beliebt sind. Bis 16 Jahre ist der Eintritt frei

 

Zürcher Renntag

Blingless (vorne in der Mitte) tritt zur Titelverteidigung im GP der Stadt Zürich an